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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Heratis Event & Catering Services · Stand: 28.10.2025

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Heratis Event & Catering Services (im Folgenden „Anbieter"), Otto-Weidt-Platz 8, 10557 Berlin, und ihren Kunden (im Folgenden „Kunde").

(2) Es wird unterschieden zwischen Verbrauchern (§ 13 BGB) und Unternehmern (§ 14 BGB).

(3) Entgegenstehende oder abweichende AGB des Kunden werden nur wirksam, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zustimmt.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen des Anbieters im Internet sowie schriftliche Angebote sind freibleibend und unverbindlich.

(2) Ein verbindlicher Vertrag kommt erst zustande, wenn der Kunde das schriftliche Angebot des Anbieters annimmt und der Anbieter diese Annahme schriftlich, per E-Mail, bestätigt.

(3) Die Auftragsbestätigung in Textform ist für den genauen Leistungsumfang verbindlich.

§ 3 Leistungsumfang und Änderungen

(1) Der genaue Umfang der geschuldeten Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung in der Auftragsbestätigung.

(2) Die verbindliche Personenzahl muss dem Anbieter spätestens 10 Werktage vor der Veranstaltung mitgeteilt werden. Diese Zahl ist Grundlage der Endabrechnung.

(3) Nachträgliche Änderungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch den Anbieter.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne von § 19 Abs. 1 UStG; es wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen.

(2) Mindestbestellwert: Es gilt ein Mindestbestellwert von 1.200 € je Auftrag.

(3) Zahlungsmodalitäten: Bei Vertragsschluss ist eine Anzahlung in Höhe von 40 % des Gesamtbetrages fällig. Die Restzahlung ist spätestens am Veranstaltungstag bzw. gemäß individuellem Angebot zu leisten. Bei kurzfristigen Buchungen (weniger als 14 Tage vor Veranstaltung) ist der Gesamtbetrag sofort fällig.

(4) Verzug: Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe berechnet. Im Geschäftsverkehr behält sich der Anbieter vor, einen pauschalen Schadensersatz in Höhe von 40 € geltend zu machen (§ 288 BGB).

§ 5 Miet-Equipment

(1) Das vom Anbieter überlassene Equipment (Geschirr, Besteck, Gläser, Mobiliar, Dekorationsgegenstände) bleibt Eigentum des Anbieters.

(2) Der Kunde verpflichtet sich, die Mietartikel nach der Veranstaltung von groben Speiseresten zu befreien und in den bereitgestellten Transportbehältern zu sortieren.

(3) Der Kunde haftet für Beschädigung, Zerstörung oder Verlust der Mietartikel während der gesamten Mietdauer, auch durch Gäste oder Dritte.

(4) Fehlende oder beschädigte Artikel werden zum zeitaktuellen Wiederbeschaffungswert berechnet.

§ 6 Stornierung durch den Kunden

(1) Stornierungen müssen schriftlich per E-Mail erfolgen.

(2) Stornogebühren (in % des Gesamtpreises):

  • Bis 30 Werktage vor dem Event: 0 %
  • Bis 14 Werktage vor dem Event: 30 %
  • Bis 7 Werktage vor dem Event: 50 %
  • Bis 3 Werktage vor dem Event: 80 %
  • Weniger als 3 Werktage vor dem Event: 90 %

(3) Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

§ 7 Widerrufsrecht für Verbraucher

Gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB besteht bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht, kein Widerrufsrecht. Da unsere Catering-Dienstleistungen an einem spezifischen Termin stattfinden, besteht kein Widerrufsrecht.

§ 8 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Im Übrigen haftet der Anbieter nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(3) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

(4) Die Haftung für indirekte Schäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen.

§ 9 Reklamationen

(1) Der Kunde ist verpflichtet, die gelieferten Speisen und Leistungen unverzüglich bei Anlieferung auf offensichtliche Mängel zu überprüfen.

(2) Offensichtliche Mängel müssen unverzüglich, spätestens innerhalb von 24 Stunden nach Lieferung, schriftlich mitgeteilt werden.

(3) Versteckte Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung, spätestens innerhalb von 7 Tagen nach der Veranstaltung, schriftlich geltend zu machen.

§ 10 Datenschutz

(1) Die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach den Bestimmungen der DSGVO und des BDSG. (2) Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand für Unternehmer: Sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist Erfüllungsort und Gerichtsstand Berlin.

(3) Für Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand.

(4) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

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